Ohn Unterlaß′ einander

Folgt, Meereswellen, ihr

Und brecht am Felsenufer

Euch nach einander hier.

Nicht Eine kehret wieder,

Nicht Eine bleibet frei

Vom allgemeinen Loose,

Wie groß, wie klein sie sei!

So schwinden wir - auf immer,

Sei du Peking′s Despot,

Und ich die ärmste Sklavin,

Sobald das Loos gebot.


Das Gedicht "Ohn Unterlaß′ einander..." stammt von   (1808 - 1825).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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