Du nennst mich - armes Mädchen;

Du irrst, ich bin nicht arm.

Entreiß dich, Neugier halber,

Einmal des Schlafes Arm,

Und schau′ mein niedres Hüttchen,

Wenn sich die Sonne hold

Am Morgenhimmel hebet:

Sein Dach ist reines Gold!

Komm Abends, wann die Sonne

Bereits zum Meere sinkt,

Und sieh mein einzig Fenster,

Wie′s von Topasen blinkt!


Der Text des Gedichts "Du nennst mich - armes Mädchen" stammt von (* 1808-07-05, † 1825-11-19).




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