Sucht das Leben wohl den Tod?

Oder sucht der Tod das Leben?

Können Morgenröte und das Abendrot

Sich auf halbem Weg die Hände geben?

 

Die stille Nacht tritt mitten ein,

Die sich der Liebenden erbarme!

Sie winkt: es flüstert: "Amen!" - Mein und dein!

Da fallen sie sich zitternd in die Arme.


Das Gedicht "Leben und Tod" stammt von   (1804 - 1875).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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