Der Menschengeist vermag die Kraft zu binden,

Er kann die Triebe zähmen, ihre Lust

Kann ernster Wille siegreich überwinden.

Wenn die Begierden keimen in der Brust,

Kann er verschließen seines Busens Pforte.

Die Tat wirkt frei und ihrer selbst bewußt.


Das Gedicht "Der Menschengeist" stammt von   (1264 - 1321).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.



Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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