Als unseres Lebens Mitte ich erklommen,

befand ich mich in einem dunklen Wald,

Da ich vom rechten Wege abgekommen.

Wie schwer ist´s, zu beschreiben die Gestalt

Der dichten, wilden dornigen Waldeshallen

Die, denk ich dran, erneuern der Furcht Gewalt!


Das Gedicht "Als unseres Lebens Mitte ich erklommen" stammt von   (1264 - 1321).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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