Wo Freiheit ist und Recht, da ist das Vaterland,
Dies ist uns aber nun und wir ihm unbekannt:
Es streite, wer da will. Es ist dahin gekommen,
Der falsche Frieden hat das Land nun eingenommen:
Die Faulheit aber uns. Doch wüte dar und hier,
Auch aus der Asche wirft die Freiheit Flammen für,
Die kein Blut nicht verlöscht. Lass alle Kirchen schließen
Und jage Gott selbst aus, er kommt in die Gewissen.
Das Gedicht "Fragment" stammt von Daniel Czepko von Reigersfeld (1605 - 1660).
Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.
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