Was mehr als diese Zier

Die Pfauen so nicht mahlet,

Was mehr, als was da strahlet,

Aus deinen Augen für:

Was mehr, als dieses Licht,

Das Adler so nicht haben,

Was mehr, als alle Gaben,

Und ihre grosse Pflicht:

Ist, das ich lieb gewonnen,

Was ists? Ich such es hier,

Und ist, bleibt es bey mir,

Weil ich es hab, entronnen.


Das Gedicht "Das und weiß nicht was" stammt von   (1605 - 1660).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.



Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





Zur Startseite: Gedichte