Eppich, mein alter Hausgesell

Du bist von jungen Blättern hell

Dein Wintergrün, so still und streng

Verträgt sichs mit dem Lenzgedräng?

 

- "Warum denn nicht? Wie meines hat

Dein Leben alt und junges Blatt

Eins streng und dunkel, eines licht

Von Lenz und Lust! Warum denn nicht?"


Das Gedicht "Eppich" stammt von   (1825 - 1898).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





Zur Startseite: Gedichte