Meine Irrtümer in diesem Liede
Wecken meine, so wie deine
Schmerzen tief im Herzen
Immer wieder, wieder
Auf;
Aber leider, leider, leider!
Tränen, Sehnen, Gähnen
Löschen, wäschen
Sie im Fließpapier, Siegspanier
Unsrer Wehmut, Demut
Immer wieder wieder
Aus.
Denn wir lachen, machen Sachen,
Solche Dinger für die Singer,
Lieder draus,
Vor den Mieder einen Strauß!
Das Gedicht "Meine Irrtümer in diesem Liede..." stammt von Clemens Brentano (1778 - 1842).
Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.
Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.
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