Die nachgeschriben ler gab Aristotiles küng Allexandro.

Verschweig haimlichkait!
Red wenig!
Bis warhaft!
Red nicht ze schnell!
Brich den zoren!
Entweich dem krieg!
Red nyemantz v:bel!
Hütt dich vor wein!
Bedenck den tod!

Dem vnbekannten gesell dich nit!
Glaub nicht allen tädingen leichticlich!
Dem widerprachten veind getraw nicht!
Vmb verlorn sach, die nit wider ze pringen sind, Hab kain schmerzen!
Lasz dich deines nächsten widerwärtikait nicht erfräen!
Zertrag dich nit mit dem, der da mächtiger ist, dann du!
Haimliche ding öff‹enn› nit deinem weib oder kinden,
wann frawen vnd kind verschweigen nichtz, dann das sy nit wissen!


Das Gedicht "Lehren des Aristoteles" stammt von   (1451 - 1475).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.



Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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