Der Pflicht vergessen

Wir Fische nie;

Haben viel Müh

Und karg zu essen,

Baun spät und früh

Uns luftge Schlösser,

Hätten′s gern besser

Statt immer schlimmer

Und raten immer

Und treffen′s nie.

 

(aus "Wintermärchen")


Das Gedicht "Ein bürgerliches Schicksalslied" stammt von   (1733 - 1813).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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