Flockendichte Winternacht ...

Heimkehr von der Schenke ...

Stilles Einsamwandern macht,

daß ich deiner denke.

 

Schau dich fern im dunklen Raum

ruhn in bleichen Linnen ...

Leb ich wohl in deinem Traum

ganz geheim tiefinnen? ...

 

Stilles Einsamwandern macht,

daß ich nach dir leide ...

Eine weiße Flockennacht

flüstert um uns beide ...


Das Gedicht "Winternacht" stammt von   (1871 - 1914).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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