Mein Herz ist leer,

ich liebe dich

nicht mehr.

 

Erfülle mich!

Ich rufe bitterlich

nach dir.

 

Im Traume zeig

dich mir

und neig

dich zu mir her!

 

Erfülle mich

mit dir

auf ewiglich!

 

Ich trag′s nicht mehr, -

ich liebe dich

zu sehr.


Das Gedicht "Leere" stammt von   (1871 - 1914).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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