Der Nachtwindhund weint wie ein Kind,
dieweil sein Fell von Regen rinnt.
Jetzt jagt er wild das Neumondweib,
das hinflicht mit gebognem Leib.
Tief unten geht, ein dunkler Punkt,
querĂĽberfeld ein Forstadjunkt.
(aus "Galgenlieder")
Gedichte
Der Nachtwindhund weint wie ein Kind,
dieweil sein Fell von Regen rinnt.
Jetzt jagt er wild das Neumondweib,
das hinflicht mit gebognem Leib.
Tief unten geht, ein dunkler Punkt,
querĂĽberfeld ein Forstadjunkt.
(aus "Galgenlieder")
Der Text des Gedichts "Himmel und Erde" stammt von Christian Morgenstern (* 1871-05-06, † 1914-03-31).