Du bist mein Land,

ich deine Flut,

die sehnend dich ummeeret;

Du bist der Strand,

dazu mein Blut

ohn' Ende wiederkehret.

 

An Dich geschmiegt,

mein Spiegel wiegt

das Licht der tausend Sterne;

und leise rollt

dein Muschelgold

in meine Meergrundferne.


Das Gedicht "Du bist mein Land" stammt von   (1871 - 1914).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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