Zwei Flaschen stehn auf einer Bank,

die eine dick, die andre schlank.

Sie möchten gerne heiraten.

Doch wer soll ihnen beiraten?

 

Mit ihrem Doppel-Auge leiden

sie auf zum blauen Firmament . . .

Doch niemand kommt herabgerennt

und kopuliert die beiden.

 

(aus "Galgenlieder")


Der Text des Gedichts "Die beiden Flaschen" stammt von (* 1871-05-06, † 1914-03-31).




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