Ein Schnupfen hockt auf der Terrasse,

auf daß er sich ein Opfer fasse

 

- und stürzt alsbald mit großem Grimm

auf einen Menschen namens Schrimm.

 

Paul Schrimm erwidert prompt: "Pitschü!"

und hat ihn drauf bis Montag früh.


Das Gedicht "Der Schnupfen" stammt von   (1871 - 1914).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

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Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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