Es ist ein schalck der zeit/ ein zunder zu dem zancken/

Ein rechtes freundschaffts-gifft/ ein hencker der gedancken/

Des krieges ebenbild/ ein diebstahl den man liebt/

Ein wesen/ so kein christ recht mit gewissen übt/

Ein süsses hexenwerck/ ein ungewisses lachen/

Und daß ich nicht zu viel darff von dem spiele machen/

Wenn der berühmte tag wirfft erd und himmel ein/

So wird das spielen doch der teuffel labsal seyn.


Das Gedicht "Das Spiel" stammt von   (1616 - 1679).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

Empfehlungen

Weitere gute Gedichte des Autors:



Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





Zur Startseite: Gedichte