Wo der von Dessan sicht/ da spritzt der Feinde Blut.
Durch alles Feuer geht mit ihm der Preußen Muht;
Daß ihm der lange Krieg viel tausend Palmen bindet.
Die Tugend sprach: Er hat sich tapfer gnug erzeigt/
Das Ende sey gekrönt. Worauff er Möers ersteigt/
Und seines Königs Recht mit Klugheit überwindet.
Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.
Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.
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