Warum, geliebtes Veilchen,
blühst Du so entfernt im Tal?
Versteckst dich unter Blätter,
fliehst der stolzen Blumenzahl.
Und doch voll Liebreiz duftest du;
Sobald man dich nur plückt,
Uns süßre Wohlgerüche zu,
Als manche, die sich schmückt.
Du bist der Demut Ebenbild,
Die in der Stille wohnt,
Und den, der ihr Verdienst enthüllt,
Mit frommen Dank belohnt.
Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.
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