Treib’s, wie du willst,

es ist nicht recht!

sei klug, sei dumm,

sei brav, sei schlecht!

 

Ein jedes Ding

hat jeden Zweck!

Wer immer fragt,

kommt nie vom Fleck!

 

Und wer nicht selbst

ein Urteil hat

und was drauf wagt,

sitzt immer ... patt!


Das Gedicht "Treib’s, wie du willst" stammt von   (1864 - 1920).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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