Deutsche Sprache! Zaubergarten

Du, mit Blumen aller Arten

Reich und wundersam bekränzt!

Schacht, in dessen dunkeln Gängen

Gold und Eisen sich vermengen

Und der Lichtkarfunkel glänzt!

 

Meer, aus dessen Wogenfülle

Ohne Schleier, ohne Hülle

Sich die reinste Schönheit hebt!

Luft aus klaren Aetherhöhen,

Die mit ihrem frischen Wehen

Wie des Morgens Hauch belebt!

 

Tief ist deine Macht begründet,

Einz′ges Band, das uns verbindet

Und so fest zusammenhält,

Daß von Deutschlands Ruhm und Leide

Jenseits der Atlantis Scheide

Deutsche Herzen noch geschwellt!


Das Gedicht "Unsere Sprache" stammt von   (1814 - 1894).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

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Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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