Du hast/ o Sylvia! mein treues hertz besiegt/
Und liessest neulich selbst mich deine neigung wissen:
Doch da das arme ding in deinen ketten liegt/
So jagest du mich fort/ und stössest mich mit füssen.
Ach allzugrausame! was quälstu meine glieder?
Behalt dir die person/ gieb mir das hertze wieder.
Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.
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Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.
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