Auff den König in Franckreich/ als er Straßburg wegnahm
Ihr Deutschen saget doch zu euren nachbarn nicht/
Daß Franckreichs Ludewig den frieden mit euch bricht/
Indem er Straßburg nimmt. Er spricht: Es ist erlogen/
Ich hab euch nicht bekriegt/ ich hab euch nur betrogen.
Das Gedicht "Auff den König in Franckreich…" stammt von Benjamin Neukirch (1665 - 1729).
Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.
Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.
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