Hat wer von Glück gesprochen?

Ist gar ein schönes Wort,

Dem Ohr ist es verklungen,

Dem Herzen hallt es fort.

 

Wie eine holde Sage,

Vom Glauben fromm geweiht,

So wie ein reizend Mährchen

Aus längst vergangner Zeit.

 

Es weckt so süße Ahnung

Wo es die Herzen traf,

Und wiegt auch große Kinder

Zuweilen noch in Schlaf.


Das Gedicht "Das Glück" stammt von   (1815 - 1892).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





Zur Startseite: Gedichte