Mag der Mensch noch so oft Irre gehen,
den Weg zurück zum Herzen der Mutter,
kann er nicht verfehlen.
Gedichte
Anton Wildgans
Mag der Mensch noch so oft Irre gehen,
den Weg zurück zum Herzen der Mutter,
kann er nicht verfehlen.
Das Gedicht "Mag der Mensch..." stammt von Anton Wildgans (1881 - 1932).
Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.
Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.