Warum, o Mutter, o Natur,

Gabst deinem Sohn, dem Menschen nur

Ein Herz du, um in süßen Trieben

Geliebt zu werden und zu lieben,

Und einen Mund nur, um zu küssen,

Und Wonn′ und Seligkeit zu saugen;

Jedoch zum Weinen, ach! - zwei Augen? -


Das Gedicht "Eins und zwei" stammt von   (1808 - 1876).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

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Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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