Ich hab’ eine alte Muhme,

Die ein altes Büchlein hat,

Es liegt in dem alten Buche

Ein altes, dürres Blatt.

 

So dürr sind wohl auch die Hände,

Die einst im Lenz ihr’s gepflückt.

Was mag doch die Alte haben?

Sie weint, so oft sie’s erblickt.


Das Gedicht "Das Blatt im Buche" stammt von   (1808 - 1876).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

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