Mit großem Schein
Treibt der Herbstmond im dünnen Himmel
Und die Fischteiche schütteln den Rücken und
lassen ihre Drachenschuppen glitzern
Während er über ihnen hinzieht
Gedichte
Amy Lowell
Mit großem Schein
Treibt der Herbstmond im dünnen Himmel
Und die Fischteiche schütteln den Rücken und
lassen ihre Drachenschuppen glitzern
Während er über ihnen hinzieht
Das Gedicht "Wind und Silber" stammt von Amy Lowell (1874 - 1925).
Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.
Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.