Auf Brüder, laßt uns trinken!

Was warten auf die Nacht!

Schon ist der Tag im Sinken -

Her, was uns fröhlich macht!

Her den vollen, den schäumenden Becher,

Den Freudebringer, den Sorgenbrecher,

Her mit dem Wein,

Bruder, schenk ein,

Laßt uns trinken und fröhlich sein!

 

Bakchos hat ihn gegeben,

Daß er uns Tröster sei.

Von allem, was das Leben

Bedrückt, macht er uns frei.

Drum her den vollen, den schäumenden Becher,

Den Freudebringer, den Sorgenbrecher,

Her mit dem Wein,

Bruder, schenk ein,

Schenkt mir ein Glas ums andere ein!


Das Gedicht "Auf Brüder..." stammt von (* 0000-00-00, † 0000-00-00).





Ein Gedicht ist eine besondere sprachliche Ausdrucksform, das aus Versen (und Strophen) besteht, die sich i.d.R. reimen.
Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern verdichten Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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