Ein Fuchs sah einen Eber seine Hauer

an einem Eichstamme wetzen und fragte ihn,

was er da mache, da er doch keine Not,

keinen Feind vor sich sehe?

 

"Wohl wahr", antwortete der Eber,

"aber gerade deswegen rüste ich mich zum Streit;

denn wenn der Feind da ist,

dann ist es Zeit zum Kampf, nicht mehr Zeit zum Zähnewetzen."

 

Bereite dich im Glück auf das künftige Unglück;

sammle und rüste in guten Tagen auf die schlimmern.


Der Text des Gedichts "Der Eber und der Fuchs" stammt von (* 0000-00-00, † 0000-00-00).




Weitere gute Gedichte von Aesop zum Lesen.



Zur Startseite: Gedichte