Kann nicht reden, kann nicht schreiben,

Kann nicht sagen, wie mir ist!

Mir ist wohl und bang im Herzen,

Kann nicht ernst sein, kann nicht scherzen,

Kann nicht wissen, wie mir ist.

 

Mit der Arbeit will′s nicht vorwärts.

Wie so leer es um mich ist.

Wie so voll ist′s mir im Herzen!

Kann nicht ernst sein, kann nicht scherzen,

Kann nicht wissen, wie mir ist.

 

Kann nur fühlen, kann nicht wissen,

Kann nicht sagen, was es ist,

Könnt ich singen, liebes Leben,

Würden Töne Kunde geben,

Wie es mir im Herzen ist.


Das Gedicht "An Fouqué" stammt von   (1781 - 1838).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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