(Parodie des vorigen S. 90 aus einem alten fliegenden Blatte.)

 

Zeuch Fahler zeuch,

Balde wolln wirn Tylli dreschen,

Wolln ihn gebn 'n Kraut zu fressen.

Zeuch Fahler zeuch.

 

Fleuch Tilly fleuch,

Aus Untersachs'n nach Halle zu,

Zum neuen Krieg kauf neue Schuh,

Fleuch Tilly fleuch.

 

Fleuch Tylli fleuch,

Das Confeckt ist vergiftet worden,

Du bist nun in der Hasen Orden,

Fleuch Tylli fleuch.


Das Gedicht "Schlacht bey Leipzig, 2." stammt von   (1781 - 1831).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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