Mit essen und trinken,
Mit faulenzen und stinken,
Mit schenkln und spazieren,
Mit löffeln und galanisieren,
Mit springen und tanzen,
Mit liegen und ranzen,
Mit jagen und hetzen,
Mit komplimentieren und wetzen,
Mit Rappen und Schimmel
Kommt man, weiß Gott, nicht in den Himmel.
Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.
Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.
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Gedichte