Friederike Brun
(* 1765-06-03, † 1835-05-25)
Voller Name: Friederike Sophie Christiane Brun.
Geboren in Gräfentonna, Thüringen als Friederike Sophie Christiane Münter, gestorben in Kopenhagen.
Dänische Schriftstellerin deutscher Herkunft.
Epoche: Romantik

Eine Liste der besten Gedichte von Friederike Brun. Schöne & berühmte Gedichte sind durch 1-3 Sterne [*] hervorgehoben. Diese Klassifizierung beinhaltet natürlich ein subjektives Urteil. Zudem sind kurze Gedichte durch ein [K] und lange durch ein [L] bzw. [XL] (episch) gekennzeichnet.

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Einordnung

Friederike Brun wurde vor allem durch ihre Naturlyrik, ihre empfindsame Sprache und ihre weitreichenden Kontakte zu bedeutenden Persönlichkeiten ihrer Zeit bekannt. Sie lebte in einer Epoche des Umbruchs, in der sich die Literatur von der Aufklärung zur Empfindsamkeit und Romantik entwickelte.

 


 

Kurze Biografie und wichtigste Werke

Friederike Brun wurde am 3. Juni 1765 in Gräfentonna in Thüringen geboren. Bereits im frühen Kindesalter zog sie mit ihrer Familie nach Kopenhagen, wo ihr Vater Balthasar Münter als Prediger an der deutschen St.-Petri-Kirche tätig war. Über ihren Vater lernte sie bald die Brüder Graf Christian zu Stolberg-Stolberg und Graf Friedrich Leopold zu Stolberg-Stolberg kennen. Besonders beeinflussten sie Friedrich Gottlieb Klopstock und die empfindsame Literatur des 18. Jahrhunderts. Schon als Jugendliche verfasste sie Gedichte und beschäftigte sich mit verschiedenen europäischen Literaturen.

Im Jahr 1783 heiratete sie mit 18 Jahren den wohlhabenden Kaufmann und späteren dänischen Staatsbeamten Constantin Brun. Das Paar hatte 4 Kinder: Carl Friedrich Balthasar, Charlotte Brun, Augusta Brun und Adelaide Caroline Johanne Brun.
Die Ehe ermöglichte ihr ein Leben mit ausgedehnten Reisen und vielfältigen kulturellen Begegnungen. Sie besuchte unter anderem Deutschland, die Schweiz, Frankreich und Italien. Ihre Reiseerfahrungen verarbeitete sie in literarischen Schriften, die nicht nur Landschaften, sondern auch Kunst, Gesellschaft und kulturelle Eigenheiten beschrieben.

Im sehr strengen Winter der Jahreswende 1788/1789 verlor Brun vollständig ihr Gehör und erlangte es auch nicht wieder.

Ein wichtiger Schritt in ihrer schriftstellerischen Laufbahn war die Veröffentlichung ihrer Sammlung "Gedichte" im Jahr 1795 durch den Dichter Friedrich von Matthisson. Zu ihren bekanntesten lyrischen Texten gehört „Ich denke dein“. Johann Wolfgang von Goethe lernte Brun 1795 in Karlsbad kennen und gestaltete das Gedicht später zu „Nähe des Geliebten“ um.

Neben ihrer schriftstellerischen Tätigkeit war Brun eine bedeutende Gastgeberin literarischer und künstlerischer Salons. Auf ihrem Landsitz Sophienholm bei Kopenhagen und während ihrer Aufenthalte in Rom versammelte sie zahlreiche Gelehrte, Künstler und Schriftsteller. Zu ihrem Umfeld gehörten unter anderem die Malerin Angelika Kauffmann und der Schweizer Philosoph Karl Viktor von Bonstetten.

Zu ihren wichtigen späteren Werken zählen die autobiografische Schrift "Wahrheit aus Morgenträumen" (1824) und "Römisches Leben" (1833). Ihre Werke verbinden gefühlvolle Naturbeschreibungen mit klassizistischen Einflüssen und persönlichen Reiseeindrücken.
Am 25. März 1835 starb Friederike Brun im Alter von fast 70 Jahren in Kopenhagen.






Zur Übersicht der wichtigsten DichterInnen, die in dieser Gedichtsammlung vertreten sind. Alle Lyriker dieser Anthologie befinden sich unter Dichter nach Epochen.




Wir präsentieren hier eine Sammlung guter Gedichte, Sonette und Balladen der bekannten Dichterin Friederike Brun (1765 - 1835). In dieser Liste sind sowohl kurze & lange als auch lustige & nachdenkliche lyrische Werke enthalten.

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Gedichte werden der literarischen Gattung der Lyrik zugeordnet und zeichnen sich durch besondere sprachliche Gestaltung aus. Die Texte sind meist relativ kurz und arbeiten mit Klang, Rhythmus, Bildern und Emotionen.
Das Wort „Dichter” geht auf das lateinische „dictāre“ zurück, was „mit Nachdruck sagen” bedeutet. Das Wort „Poet” hängt ebenso wie „Poesie” mit dem griechischen Verb „poiein“ zusammen, das unter anderem „schaffen” bedeutet.