O Jesu Christ, wir warten dein,

dein heilges Wort leucht und so fein.

Am End der Welt bleib nicht lang aus

und führ uns in deins Vaters Haus.

 

Du bist die liebe Sonne klar,

wer an dich glaubt, der ist fürwahr

ein Kind der ewigen Seligkeit,

die deinen Christen ist bereit.

 

Wir danken dir, wir loben dich

dich zeitlich und dort ewiglich

für deine Barmherzigkeit

von nun an bis in Ewigkeit.


Das Gedicht "O Jesu Christ, wir warten dein" stammt von   (1499 - 1553).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.
Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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