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Letzte Aktualisierung:
08.02.2012 19:31









Ach Liebste lass uns eilen


Ach Liebste, laß uns eilen,
Wir haben Zeit,
Es schadet uns verweilen
Uns beyderseit.

Der edlen Schönheit Gaben
Fliehen Fuß für Fuß,
Daß alles, was wir haben,
Verschwinden muß.

Der Wangen Ziehr verbleichet,
Das Haar wird greiß,
Der Augen Feuer weichet,
Die Brunst wird Eiß.

Das Mündlein von Corallen
Wird ungestalt,
Die Händ′ als Schnee verfallen,
Und du wirst alt.

Drumb laß uns jetzt geniessen
Der Jugend Frucht,
Eh′ als wir folgen müssen
Der Jahre Flucht.

Wo du dich selber liebest,
So liebe mich,
Gieb mir das, wann du giebest,
Verlier auch ich.

Martin Opitz
(* 23.12.1597 , † 20.08.1639)



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Kommentare




Sa, 05.11.11, 23:48 UhrErik
Sehr schön und Überhaupt treffend des Lebends Ablauf.
Eines meiner Lieblingsgedichte.
Sa, 05.11.11, 17:10 UhrJenny
Schreckliches Gedicht...
was hat sich der Opitz da nur bei gedacht....
Gibt wesentlich bessere, schade um die zeit die ich mit lesen verbracht habe...
Mo, 29.08.11, 13:08 Uhrdominik königsmann [nike_style@hotmail.de]
also das ist ein sehr romantisches gedicht. also es hat mich sehr getroffen ich möchte dem verfasser meinen dank ausprechen gez. hamadi und dennis

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