Geboren auf Schloss Lubowitz bei Ratibor, Oberschlesien, gestorben in Neisse.
Deutscher Dichter und Schriftsteller.
Eine Liste der besten Gedichte von Joseph von Eichendorff. Schöne & berühmte Gedichte sind durch 1-3 Sterne (*) hervorgehoben. Diese Klassifizierung beinhaltet natürlich ein subjektives Urteil.
A
- Abend
- Abendlich schon rauscht der Wald *
- Abendständchen
- Abschied ***
- Adler
- Allgemeines Wandern
- An der Grenze
- An die Dichter
- An die Freunde
- An die Waldvögel
- An eine Tänzerin
- An Luise
- An meinen Bruder
- Anklänge
- Auf der Feldwacht
- Auf einer Burg
- Auf meines Kindes Tod (1)
- Auf meines Kindes Tod (2)
- Aus schweren Träumen
B
D
- Dank
- Das Alter
- Das Kind ruht aus vom Spielen
- Das Ständchen
- Dein Bildnis wunderselig
- Der Abend
- Der alte Garten
- Der Blick **
- Der Bote
- Der Einsiedler *
- Der Freund
- Der frohe Wandersmann
- Der Gefangene
- Der Glückliche
- Der Glücksritter
- Der Götter Irrfahrt
- Der irre Spielmann
- Der Isegrim
- Der Jäger Abschied
- Der junge Ehemann
- Der Kehraus
- Der Kranke
- Der Lenz mit Klang und roten...
- Der letzte Gruß
- Der Liebende
- Der Maler
- Der Morgen
- Der Nachtvogel
- Der neue Rattenfänger
- Der Pilger
- Der Riese
- Der Schatzgräber
- Der Schiffer
- Der Schreckenberger
- Der Soldat
- Der stille Grund
- Der Umkehrende (1)
- Der Umkehrende (2)
- Der Unverbesserliche
- Der verliebte Reisende
- Der verspätete Wanderer (?)
- Der verzweifelte Liebhaber
- Der Vögel Abschied
- Der Wächter
- Der wandernde Musikant
- Der wandernde Student
- Der Wegelagerer
- Der Winzer
- Deutschlands künftiger Retter
- Dichterlos
- Die blaue Blume **
- Die Einsame **
- Die Heimat
- Die Hochzeitsänger
- Die Hochzeitsnacht
- Die Lerche *
- Die Nacht
- Die Nachtblume *
- Die Nachtigallen
- Die späte Hochzeit
- Die Sperlinge
- Die Spielleute
- Die stille Gemeinde
- Die Studenten
- Die Zauberin im Walde
- Die Zeit geht schnell
- Die Zigeunerin
- Die zwei Gesellen **
- Dort in moosumrankten Klüften
- Dryander mit der Komödiantenbande
- Durch! (1)
- Durch! (2)
- Durcheinander
E
F
G
H
I
- Ich kann wohl manchmal singen (?)
- Im Abendrot *
- Im Alter
- Im Herbst *
- Im Walde
- In Danzig (?)
- In der Fremde ***
- In einem kühlen Grunde ***
- Intermezzo
J
K
L
- Läuten kaum die Maienglocken
- Leid und Lust
- Letzte Heimkehr
- Liebe in der Fremde *
- Liebe, wunderschönes Leben
- Lieber alles
- Lockung **
- Lustige Musikanten
M
- Mädchenseele
- Mahnung
- Mandelkerngedicht
- Mariä Sehnsucht
- Marienlied
- Meeresstille (?)
- Memento
- Mittag
- Mittagsruh
- Mondnacht ***
- Morgendämmerung *
- Morgengebet
- Morgenlied (1)
- Morgenlied (2)
- Morgenständchen
N
- Nachruf
- Nachtigall
- Nachtlied *
- Nachts *
- Nachtzauber **
- Neue Liebe **
O
P
R
S
- Sängerfahrt
- Schifferspruch
- Schläft ein Lied in allen Dingen... ***
- Schlimme Wahl
- Schneeglöckchen **
- Schöne Fremde *
- Seemanns Abschied
- Sehnsucht ***
- Seliges Vergessen
- So oder so
- Sonette
- Sonntag
- Spruch
- Sprüche
- Stammbuchvers
- Symmetrie
T
U
V
- Valet
- Verloren
- Verlorene Liebe
- Verschwiegene Liebe
- Vesper
- Viele Boten gehn und gingen...
- Vom Berge
- Vom Strande
- Vor der Stadt
W
- Waffenstillstand der Nacht
- Wahl
- Waldgespräch
- Waldmädchen
- Wanderlied der Prager Studenten
- Wandernder Dichter
- Wandersprüche
- Wann der Hahn kräht
- Wegweiser
- Weihnachten ***
- Weltlauf
- Winterlied
- Winternacht **
- Wo noch kein Wandrer gegangen
- Wohin ich geh′ und schaue
- Wunder über Wunder
Z
Einordnung
Joseph von Eichendorff war einer der bedeutendsten Vertreter der deutschen Romantik, zu denen ebenfalls Tieck und Günderrode sowie Uhland zählten.
Die bekannten Lyriker Heine und Hölderlin lassen sich nur teilweise und nicht eindeutig dieser literarischen Strömung zuordnen.
Neben Brentano und Arnim prägte Eichendorff auch maßgeblich die "Heidelberger Romantik" (ca. 1804–1809).
Joseph Karl Benedikt Freiherr von Eichendorff wurde am 10. März 1788 auf Schloss Lubowitz in Oberschlesien geboren und starb am 26. November 1857 in Neiße (Oberschlesien).
Eichendorff wuchs in einem katholischen, adeligen Landgutsmilieu auf; frühe Lektüren, Volkslieder und die Naturerlebnisse seiner Kindheit prägten sein ästhetisches Empfinden und die wiederkehrenden Motive von Heimat, Nacht und Sehnsucht in seinem Werk.
Nach dem Besuch des katholischen Gymnasiums in Breslau studierte er Rechtswissenschaften in Halle, Heidelberg und Wien. In Heidelberg kam er in Kontakt mit Vertretern der Romantik, was seine dichterische Entwicklung entscheidend beeinflusste.
Während der Befreiungskriege gegen Napoleon diente Eichendorff kurzzeitig militärisch; später trat er in den preußischen Staatsdienst ein und arbeitete als Beamter, bis er 1843 aus gesundheitlichen Gründen in den Ruhestand ging. Sein Leben war von familiären Verlusten und finanziellen Schwierigkeiten geprägt: Nach dem Tod des Vaters gingen große Teile des Familienbesitzes verloren, ein Verlust, den er literarisch immer wieder verarbeitete.
Eichendorffs dichterisches Œuvre umfasst zahlreiche Gedichte, Novellen und Erzählungen; „Aus dem Leben eines Taugenichts“ gilt als sein bekanntestes Prosawerk und als Schlüsseltext der Romantik. Seine Lyrik zeichnet sich durch eine musikalische Sprache, einfache, suggestive Bilder und eine melancholische Grundstimmung aus.
Ein besonderes Kennzeichen seiner Rezeption ist die enge Verbindung von Poesie und Musik: Eichendorff zählt zu den meistvertonten deutschsprachigen Lyrikern. In seinen Werken transformierte er persönliche Empfindung und Naturerlebnisse in eine leicht zugängliche, zugleich tiefgründige Dichtung, die Leser und Komponisten über Generationen hinweg inspiriert hat.
Eichendorff heiratete 1815 Luise von Larisch; aus der Ehe gingen mehrere Kinder hervor. Trotz wiederkehrender materieller Sorgen blieb er literarisch aktiv. Seine Tagebücher, Briefe und Gedichte geben Einblick in ein Leben, das zwischen Sehnsucht nach verlorener Heimat und der Suche nach innerer Freiheit oszillierte.
Eichendorffs Gedichte wie „Es war, als hätt der Himmel“ (Mondnacht), „Es schienen so golden die Sterne“ (Sehnsucht) sowie „O Täler weit, o Höhen“ (Abschied) gehören zum festen Kanon der deutschen Lyrik; sie prägen bis heute das Bild der Romantik durch ihre Bildhaftigkeit, musikalische Sprachführung und das Motiv der wandernden Seele.
Seine letzten 2 Lebensjahre verbrachte Eichendorff als Gast des Breslauer Fürstbischofs Heinrich Förster auf dessen Sommerresidenz Schloss Johannisberg. Er starb am 26. November 1857 mit 69 Jahren an einer Lungenentzündung.
Zur Übersicht der wichtigsten DichterInnen die in dieser Gedichtesammlung vertreten sind.
Gedichte werden der literarischen Gattung der Lyrik zugeordnet und zeichnen sich durch besondere sprachliche Gestaltung aus. Sie sind meist relativ kurz und arbeiten mit Klang, Rhythmus, Bildern und Emotionen.
Das Wort „Dichter” geht auf das lateinische „dictāre“ zurück, was „mit Nachdruck sagen” bedeutet. Das Wort „Poet” hängt ebenso wie „Poesie” mit dem griechischen Verb „poiein“ zusammen, das unter anderem „schaffen” bedeutet.
Wir präsentieren hier eine Sammlung guter Gedichte, Sonette und Balladen des bekannten Dichters Joseph von Eichendorff. In dieser Liste sind sowohl kurze & lange als auch lustige & nachdenkliche lyrische Werke enthalten.
Gedichte