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Stille Tränen


Du bist vom Schlaf erstanden

Und wandelst durch die Au.

Da liegt ob allen Landen

Der Himmel wunderblau.

 

So lang du ohne Sorgen

Geschlummert schmerzenlos,

Der Himmel bis zum Morgen

Viel Tränen niedergoß.

 

In stillen Nächten weinet

Oft mancher aus dem Schmerz,

Und morgens dann ihr meinet,

Stets fröhlich sei sein Herz.



(* 18.09.1786, † 21.02.1862)




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