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Frühlingsgestirn


Wie flammst du heut so mächtig wieder,

Als zöge dich zur Erde nieder

Die Sehnsucht einer ew′gen Macht.

So herrlich sehn wir dich entbrennen,

Daß wir dich Stern der Liebe nennen,

Du hellster in der Frühlingsnacht!

 

Bist du des Himmels gold′ne Zähre -

Die über uns und unsere Sphäre

Ein Engel der Erbarmung weint?

Sind wohl auf dir die Friedensauen,

Wo Seelen einst sich wiederschauen

Nach Leid′ und Todesschmerz vereint?



(* 22.01.1820, † 18.06.1905)




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