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Letzte Aktualisierung:
08.02.2012 05:26









Das Meer erglänzte weit hinaus


Das Meer erglänzte weit hinaus
Im letzten Abendscheine;
Wir saßen am einsamen Fischerhaus,
Wir saßen stumm und alleine.

Der Nebel stieg, das Wasser schwoll,
Die Möwe flog hin und wider;
Aus deinen Augen, liebevoll,
Fielen die Tränen nieder.

Ich sah sie fallen auf deine Hand,
Und bin aufs Knie gesunken;
Ich hab von deiner weißen Hand
Die Tränen fortgetrunken.

Seit jener Stunde verzehrt sich mein Leib,
Die Seele stirbt vor Sehnen; -
Micht hat das unglücksel′ge: Weib
Vergiftet mit ihren Tränen.

Heinrich Heine
(* 13.12.1797 , † 17.02.1856)



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