Von den Mauern Widerklang

Fragt es in dem Herzen bang

Ist es ihre Stimme?

Durch die Nacht dringt nicht mein Blick

Kehret mir ein Ton zurück

Ist′s nur meine Stimme?

 

Wenn ich in des Himmelshöh

Sich die Sterne küssen seh

Wärens unsre Sterne!

Auf der hohen Wände Rand

Meine Augen hingebannt

Seh ich nur die Sterne

 

Heiß ist Liebe, Nacht ist kühl

Und ich sah ach viel zu viel

Dir ins schwarze Auge

Nacht ist voller Lug und Trug

Nimmer sehen wir genug

Ihr im dunklen Auge.


Das Gedicht "Von den Mauern Widerklang..." stammt von   (1778 - 1842).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

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Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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