Leise hinter düstrem Nachtgewölbe

Tritt des Mondes Silberbild hervor,

Aus des Wiesentales feuchtem Grunde

Steigt der Abendnebel leicht empor.

 

Ruhig schlummernd liegen alle Wesen,

Feiernd schweigt des Waldes Sängerchor,

Nur aus stillem Hain, einsam klagend,

Tönet Philomenes Lied hervor.

 

Schweigend steht des Waldes düstre Fichte,

Süß entströmt der Nachtviole Luft,

Um die Blumen spielt des Westwinds Flügel,

Leis hinstreichend durch die Abendluft.


Das Gedicht "Leise hinter Nachtgewölke" stammt von   (1813 - 1837).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

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Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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